

PhD-Netzwerk am Vienna Centre for Migration & Law
Das PhD-Netzwerk am VCML ist ein neu gegründeter Raum für (akademischen) Austausch unter Doktorand*innen, die zu Themen rund um Migration und Migrationsrecht forschen.
Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsame Projekte und Initiativen anzuregen und ein unterstützendes Umfeld für die Herausforderungen der PhD-Zeit zu bieten.
Wenn Du Interesse hast, beizutreten oder mehr erfahren möchtest, melde Dich gerne bei Mia (mia.krieghofer@univie.ac.at) oder Lisa (lisa.steurer@univie.ac.at).
Amy Bugnoli
Amy arbeitet als Universitätsassistentin (prae-doc) am Institut für Italienisches Recht der Universität Innsbruck, Bereich Italienisches Verfassungsrecht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im italienischen Verfassungsrecht, im Migrations- und Asylrecht sowie im Jugendrecht.
In ihrer Dissertation befasst sich Amy mit unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen aus einer verfassungs- und grundrechtlichen Perspektive. Sie untersucht insbesondere den Schutz Minderjähriger Flüchtlingen im italienischen Asylsystem sowie die einschlägigen nationalen, unionsrechtlichen und internationalen Vorgaben.
Sie absolvierte die Summer School „EU-Immigration and Asylum Law and Policy“ an der Université libre de Bruxelles sowie den Lehrgang zur Rechtsberatung im Bereich Asyl und Migration bei der Caritas Wien. Zuvor war sie als studentische Mitarbeiterin am Institut für italienisches Recht sowie am Institut für Theorie und Zukunft des Rechts tätig.

A. Bugnoli
Elias Faller
Elias Faller ist Universitätsassistent (Univ.-Ass.) am Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz (Uni-ETC). Sein Interessensschwerpunkt liegt im Flüchtlingsrecht, insbesondere im Verhältnis zwischen dem Flüchtlingsrecht und dem internationalen Menschenrechtsschutz und dem allgemeinen Völkerrecht sowie im Gemeinsamen Europäischen Asylsystem und dem vorübergehenden Schutz (temporary protection). Aufgrund seines Studiums der Translationswissenschaft spielen auch translationsspezifische Fragestellungen, insbesondere im Kontext von Asylverfahren, in seiner Arbeit eine Rolle. Er schreibt seine Dissertation über den Wert und die Bedeutung der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) anhand der Staatenpraxis von Staaten, die die GFK nicht unterzeichnet haben („non-signatory states“).

© Uni Graz/Radlinger
Mia Krieghofer
Mia ist Universitätsassistentin (prae-doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht an der Universität Wien. In ihrer Forschung widmet sie sich dem internationalen Menschenrechtsschutz sowie dem österreichischen Asyl- und Fremdenrecht. Ihr Schwerpunkt liegt in der rassismuskritischen rechtswissenschaftlichen Beleuchtung der österreichischen Umsetzung des Internationalen Übereinkommens der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (ICERD). Zuvor war sie Rechtsberaterin bei Asyl in Not, Projektmitarbeiterin beim Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte und Verwaltungspraktikantin bei der Ständigen Vertretung Österreichs beim Europarat.
Rosa-Maria Mayerl
Rosa arbeitet seit März 2022 als Universitätsassistentin (prae doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Verfassungsrecht, im Grund- und Menschenrechtsschutz sowie im Migrationsrecht.
In ihrer Dissertation betrachtet Rosa die Bereiche Migration und Behinderung aus einer intersektionalen Perspektive. Sie untersucht, wie die österreichische Migrationspolitik auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen eingeht. Darüber hinaus untersucht sie die historische Behandlung von Migrant:innen mit Behinderung sowie die aktuellen rechtlichen Verpflichtungen Österreichs im europäischen und internationalen Rahmen.
Neben ihrer Forschungstätigkeit ist Rosa Redakteurin der University of Vienna Law Review und Ars-Iuris-Fellow. Zuvor arbeitete sie als studentische Mitarbeiterin am Institut für Rechtsphilosophie.

R.M. Mayerl
Lisa Steurer
Lisa Steurer ist seit April 2024 Universitätsassistentin (prae doc) am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht. Zuvor absolvierte sie ihre Gerichtspraxis im OLG-Sprengel Wien und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Verwaltungsgerichtshof tätig.
Während ihres Studiums an der Universität Salzburg arbeitete sie als Projekt- und Studienassistentin am Fachbereich Öffentliches Recht sowie am Österreichischen Institut für Menschenrechte. Ihre Forschungsinteressen umfassen insbesondere das österreichische und europäische Migrationsrecht sowie das Verwaltungsverfahrensrecht.
In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit dem Solidaritätsmechanismus der im Rahmen der GEAS-Reform novellierten Asyl- und Migrationsmanagementverordnung.

© L. Steurer
